the nu company: ein Food-Startup startet durch

Fundingsumme
500.000

Anzahl Investoren
329

Ø Investment
1.250

Branche
Food

Startdatum
10.12.2019

Enddatum
22.12.2019

Fundingdauer
12 Tage

Fundingschwelle erreicht
22 Std. 8 Min.

Das Unternehmen

Produkt

Das grüne Food-Startup aus Dresden produziert die nachhaltigen Schokoriegel “nucao” sowie die Protein-Shakes “nupro” aus hochwertigen, pflanzlichen Zutaten in Bio-Qualität. Langfristig will the nu company allerdings alle Snackbedürfnisse zwischen den Hauptmahlzeiten abdecken. Mit den gesunden Snacks setzt das Unternehmen auf Kompromisslosigkeit – sowohl in Sachen Nachhaltigkeit als auch Gesundheit. Die Produktinnovationen basieren auf hochwertigen, nährstoffreichen Bio-Zutaten. Gleichzeitig nutzt das Food-Startup plastikfreie Verpackungslösungen und unterstützt ein Aufforstungsprojekt auf Madagaskar.

Branche & Markt

Innerhalb der Food-Branche ist the nu company im B2C-Markt tätig. Gestartet mit der Direktbelieferung von Bioläden, hat sich das Unternehmen nun auch in Richtung des gehobenen deutschen Einzelhandels geöffnet. Zudem exportiert das Food-Startup seine Produkte in zehn weitere europäische sowie vier asiatische Länder und nutzt den Online-Handel als zusätzlichen Vertriebskanal.

Econeers-Kampagne

the nu company gelang eine der schnellsten Finanzierungsrunden auf Econeers seit Bestehen der Plattform. In weniger als einem Tag erreichte das Food-Startup die Fundingschwelle und nur 11 Tage später sein Fundingziel von 500.000 Euro. 329 Investoren konnte das Unternehmen von seinen nachhaltigen Produkten überzeugen.

Der Gründer Christian Fenner im Gespräch

Econeers: Warum habt ihr euch für Econeers entschieden und was habt ihr dadurch erreicht?

Christian Fenner: Wir brauchten eine kurzfristige Brückenfinanzierung vor unserer Series A. Vor allem für die Warenvorfinanzierung und Investitionen in Sales & Marketing brauchten wir mehr Liquidität. Außerdem wollten wir der Crowd die Möglichkeit geben, zu partizipieren – wie schon bei unseren Crowdfunding-Kampagnen bei Startnext. Das hat hervorragend geklappt. 

Econeers: Wie hat euch die Crowd in eurer Weiterentwicklung unterstützt, sieht man vom Kapitalzuwachs einmal ab?

Christian Fenner: Wir haben von Anfang an kritische, aber konstruktive Fragen erhalten, die uns nach vorne gebracht haben. Außerdem haben wir, denke ich, viele Markenbotschafter gewonnen, die unsere Mission auch in ihren Netzwerken verbreiten. 

Econeers: Für jedes Produkt, das ihr verkauft, wird ein Baum auf Madagaskar gepflanzt. Wie stark ist der Wald auf Madagaskar denn seit eurer Econeers-Kampagne gewachsen?

Christian Fenner: Genauso ist es. Während der Kampagne waren wir bei ca. 750.000 Bäumen – mittlerweile, also dreieinhalb Monate später, haben wir schon die 1,5 Millionen-Marke geknackt!

Econeers: Was gebt ihr anderen Unternehmen mit, die über eine Kampagne bei Econeers nachdenken?

Christian Fenner: Eine saubere Vorbereitung ist alles. Die Due Diligence war sehr zeitaufwändig, das sollte man einplanen. Außerdem glauben wir, dass man den Zinssatz wohlüberlegt festlegen sollte. Natürlich nicht zu niedrig, da es sich um ein Nachrangdarlehen handelt für die Crowd – aber auch auf keinen Fall zu hoch. Denn man muss wissen, wie teuer man sich neues Kapital erkaufen kann – auch wenn es über eine solch reizvolle und innovative Plattform wie Econeers abläuft.